Skippertricks - der Skipper Blog

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Aktuelles für den Skipper

Online SRC Kurs

SkippertricksPosted by Admin 14 Mar, 2016 08:31:11
Jetzt kann man Online den SRC erwerben - Kurs Online für das GMDSS Short Range Certificate (SRC) vom Schreibtisch zu Hause aus lernen.Alles, was man für den RYA Interactice Course braucht, ist ein PC mit Lautsprecher und Mikrofon . geht natürlich auch am Handy/IPad oder Table

Hier für den Online-SRC-Kurs klicken

Bei Fragen können Sie sich direkt an +43 1 9971607 Rudolf Adlmanninger wenden - sagen Sie einen schönen Gruß von mir :-)



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Volvo Ocean Race goes Müll

SkippertricksPosted by Yachtango 20 May, 2015 09:28:40
Während die Megayachten des Volvo Ocean Race die Welt umrunden, stellen sie sichtlich erschüttert fest, wieviel Müll im Meer auch an entlegensten Stellen herumscwimmt. Sehenswerter Film, bitte bei facebook teilen, es geht uns ALLE an und ist fast schon 12...


Hier den Film ansehen




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Über die Reling gepinkelt...

SkippertricksPosted by Yachtango 18 Feb, 2015 11:45:51
Haben Sie schonmal über die Reling gepinkelt?
Klar, wer nicht...

Und alle wissen "eigentlich" auch, dass man das nicht tun sollte, und zwar deswegen, weil man plötzlich ohnmächtig werden kann, ins Wasser fällt und ertrinkt.
Immer wieder findet man ertrunkene Segler, die mit offener Hose im Wasser treiben - Opfer ihrer eigenen Faulheit und Ignoranz!

Denn die MIKTIONSSYNKOPE, so nennt sich das plötzliche Ohnmächtigwerden beim nächtlichen Wasserlassen kann Sie jederzeit treffen und Sie haben KEINE CHANCE, wenn Sie ins Wasser fallen!

Ich segle seit über 25 Jahren und hatte natürlich auch diese Story parat.
Seit letztem Samstag morgen 4 Uhr bin ich zu der drastischen Erkenntnis gekommen, bei mir an Bord tatsächlich ausdrücklich darauf hinzuweisen und es selbst auch nicht mehr zu machen, vor allem nicht im Stehen!

Ich war zu schnell aufgestanden, begab mich zur Toilette - mitten im Geschäft befiel mich plötzlich ein schwummeriges Gefühl, ich wollte noch schnell zurück ins Bett, und dann: spürte ich noch, wie die Türklinke in mein Gesicht knallte und als ich wieder zu mir kam, war alles voller Blut.

Wär mir das an Bord passiert, wär ich tot.


Das Erschreckende: man hat KEINE CHANCE, irgendetwas zu tun - die Ohnmacht kommt in Sekundenbruchteilen und in meinem obigen Fall fiel ich ungebremst und ohne schützend meine Hände heben zu können - gefällt wie ein Baum - und knallte dadurch auf die Türklinke, daher die Verletzungen, stark geschwollene Nase, Schürfwunden wie zu sehen, tagelang hat die Nase geblutet.

In diesem Sinne: lieber das Bord-WC-benutzen und sitzen , und wenn man schon über die Reling Wasserlassen möchte, dann besser so, dass man NICHT STEHT, sondern auch sitzt oder kniet, und schlimmstenfalls nach hinten und nicht über Bord fällt!
Ich hab´s gelernt für mein Leben - merken auch Sie sich diesen dringenden Ratschlag!

Übrigens: es ist auch ratsam, sich danach baldigst ärztlich per EKG und Blutdruckmessung durchchecken zu lassen, gerade öfters auftretende Schwindelanfälle können ein Hinweis auf Herzinfarkt oder Schlaganfall sein!

Nachtrag:
es macht Sinn, sich vorher Gedanken zu machen, was man machen könnte, wenn man das Bord-WC nicht benutzen möchte, was Manchen beim Segeln schwerfällt und die Gefahr von Seekrankheit fördert. Eine Methode ist auf jeden Fall Hinsetzen, auch draßen.
Beim Segeln kann man entweder auf die im Cockpit befindliche Lenzöffnung "bieseln" und mit Meerwasser oder per Duschschlauch nachspülen, oder Flaschen mit großem Flaschenhals verwenden, die man dann nach Lee(!!) entleert.





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Der nichtfunktionierende Bordkühlschrank

SkippertricksPosted by Yachtango 18 Aug, 2013 17:18:47

Gerade im Hochsommer häufen sich die Klagen von Chartercrews, dass die Bordkühlschränke der Charteryachten nicht funktionieren...
In den allermeisten Fällen liegt es aber nicht am Kühlschrank, sondern an einer Fehleinschätzung der (vor allem nautisch unerfahrenen) Mitsegler/innen:

a.) die eingekauften und zu kühlenden Waren werden einfach in den Kühlschrank gestellt, und derselbe eingeschaltet. Da die Waren oft Lufttemperatur haben, also 30 und mehr Grad, ist es technisch unmöglich, dass ein kleiner Bordkühlschrank dieses große Volumen in allerkürzester Zeit runterkühlt.
Wenn dann noch (durstige) Mitsegler/innen den Kühlschrank dauernd aufmachen, und die Getränke durch neue warme Flaschen ersetzen, ist dies ein unendlicher und für den Kühlschrank kaum zu schaffender Effekt!

b.) kaufen Sie einen Eisblock und legen Sie diesen als "Vorkühlung" unten in die Kühlbox/en.

c.) stark zu kühlende Getränke sollten direkt darauf gelegt werden, Wein eine Etage höher, bzw. wenn das Wasser nicht so warm ist, kann man diesen auch in der Bilge stauen (gut polstern!)

d.) Nicht alle 128 Dosen Bier auf einmal in den Kühlschrank,sondern nur eine Tagesration und jeweils nachfüllen, was man gerade entnimmt.

e.) Wasser zum Kaffeekochen muss man nicht erst runterkühlen, um es dann wieder zwecks Kaffee zu erwärmen...(kommt sehr häufig vor)
In den Kühlschrank kommt also nur, was man auch kühl trinken möchte.

f.) Nicht die ganze Flasche rausnehmen, draußen stehen lassen und dann (aufgewärmt) den Rest zurück in den Kühlschrank, sondern die Trinkmenge in ein Glas und die (dann ja noch kühle) Flasche wieder zurück in den Kühlschrank.

g) andere Lebensmittel wie Wurst, Gemüse usw. so stauen, dass man diese nicht erst rausnehmen muss, um an die Getränke zu kommen. Hilfreich sind dabei Tupperboxen.

h.) den Kühlschrank nicht (mit warmen) Produkten überladen

i.) möglichst (teilweise) vorgekühlte Getränke kaufen, und diese schnellstens in den Kühlschrank legen - immer wieder sieht man, wie gekühlt gekaufte Produkte in der heissen Sonne am Steg langsam erwärmen...

J.) Überschätzen Sie den Kühlschrank also nicht und vor allem bedenken Sie, dass dieser entweder nur vom Motor per Kompressor betrieben wird, oder - auf neueren und größeren Yachten meistens - extra Batterien hat, die aber auch nicht unendliche Kapazitäten haben!

k.) Haben Sie den Eindruck, dass der Kühlschrank nicht ausreichend kühlt, reduzieren Sie (zunächst) die Befüllung auf das Nötigste, und füllen Sie erst nach, wenn der Kühlschrank heruntergekühlt ist.

Wenn all diese Vorschläge nicht fruchten, und das Kühlaggregat weiter warm bleibt, sollte man Sicherung und Schaltungen überprüfen -nicht selten muss man den Kühlschrank gesondert zuschalten, weil er sonst die Verbraucherbatterien leersaugt, bzw. neu einschalten, wenn eine entsprechende Tiefentladungssicherung abgeschaltet hatte.

Manchem mag das als Binsenweisheit vorkommen - wir sehen immer wieder obige Gründe und stellen einwandfreies Funktionieren der Kühlschränke fest, wenn man diese richtig bedient und befüllt...


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Schalthebel blockiert

SkippertricksPosted by Yachtango 18 Jul, 2013 11:21:10
durch zu heftiges Reissen am Schalthebel (vor/zurück) kann der darin befindliche kleine Splint brechen und dann blockiert der Schalthebel, man kann - scheinbar - den Gang nicht mehr rein oder rausnehmen.
Das kann in einer kniffeligen Situation durchaus gefährlich werden.

Zunächst ist zu sagen, dass man vermeiden sollte, zu heftig und hektisch/schnell am Schalhebel zu reissen, um diesen Bruch zu vermeiden, sondern immer langsam zu drücken oder zu ziehen und immer einen "Seufzer" zwiwchen vor und zurück einzulegen...

Ist das Malheur passiert, schickt man einen Mann (Frau) unter Deck - direkt am Motor befindet sich das Getriebe, welches mittels Drahtseilzug mit dem Schalthebel verbunden ist.
Wenn man nun am Hebel DIREKT zieht oder drückt, reagiert das Getriebe entsprechend.
Mit einem 2.Mann(Frau) als "Relaisstation" kann man die gewünschte Drehzahl von oben regeln und so unter Maschine anlegen



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Was passiert in diesem Blog?

SkippertricksPosted by Yachtango 07 May, 2013 17:33:56

Beckenbauer sagte einst:" Schaumermaldannsehmerscho"

Ich werde mir hier mehr oder weniger sinnvolle Gedanken von mir als Skipper, über mich als Skipper, über andere Skipper und Sinnvolles, Moralisches, Philosophisches zum Dasein als Skipper machen.

Das "Segelheipopei"

auf Messen, aber auch an Seglerstammtischen und in Seglergesprächen habe ich kennengelernt, mich manchmal amüsiert, manchmal auch mitgemacht.

Mit der Zeit ist mir aber aufgefallen, dass der ganze Zinnober, den einige goldbeknopfte Prinz Heinrich Mützen Träger (und seien die auch nur im Geiste) sich überlebt hat.

Heute segelt der normale Freizeitbürger.
Der oder zunehmend auch die will als Skipper/in eine entspannte, schöne Zeit verleben und das Schiff, die Umstände an Bord, Land und Leute und das Abenteuer der Seefahrt geniessen, und nicht gegen die Naturgewalten kämpfen.

Für diese ist

www.skippertricks.de entstanden, und ich werde diese website sukzessive weiterentwickeln, mal schneller, mal langsamer, mal mehr, mal weniger, mal kurz und knapp und oft wortreich.

Skipperinnen und Skipper sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen - mit Kommentaren, Beiträgen, Vorschlägen, Bildern.



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Über den Autor

SkippertricksPosted by Yachtango 07 May, 2013 17:31:16

Als Skipper habe ich weit über 25.000 sm im östlichen Mittelmeer hinter mir. Teils mit (zahlenden) Gästen, also als Mitsegel- und Kojencharterskipper, teilweise alleine Einhand und - am Liebsten - mit Familie, Kindern und Freunden.

Immer lege ich Wert auf pragmatisches Segeln, also ich kämpfe nicht gegen den Wind, sondern suche ihn, seine Richtung und Stärke zum Erreichen eines Zieles zu nutzen, diese kann dann aber auch durchaus woanders liegen, als ursprünglich gedacht - der Wind bestimmt.

Gentlemen don´t tack - diese Weisheit eines alten englischen Weltumseglers, der einst in Marmaris in der Türkei hängengeblieben war, ist auch heute meine möglichst einzuhaltende Maxime.

Weltumsegler bin ich nicht, mich lockt auch nichts über den weiten Ozean.

Es mag sein, dass es "da draußen" viele tolle Sachen zu entdecken gäbe.

Sei´s drum.

Ich entdecke gerne immer wieder das Gleiche.
Wundere und freue mich, wie ich nach Jahren tatsächlich immer wieder an altbekannten Plätzen neue Erfahrungen mache, neue Gesichter kennenlerne und besonders gerne alte Bekannte wiedertreffe. Oft vergehen Jahre, bis ich wieder an eigentlich nette Plätze wieder zurückkehre - es gibt - vor allem an der türkischen Küste und in den Kykladen - so viele Alternativen... ich muss und will nirgends anders hin.

Das ewige Jagen nach einem noch größeren thrill ist es nicht, was ich im Segeln finde, eher die Ruhe, die Möglichkeit, jederzeit woanders hinschippern zu können, und mir dabei aussuchen zu können, ob es laut und partymässig, sophisticated und edel, oder eher ruhig, bodenständig, familiär und deutlich entspannter zugehen soll.

Sicher ist dieses Revier Mittelmeer und insbesondere eben Kykladen,Ägäis und die türkische Küste eines der schönsten, wenn nicht das schönste Segelgebiet der Welt - denn warum sonst kehren eigentlich alle, die von dort aufbrechen und in die weite ozeanische Welt hinaussegeln, nach oft schon kurzer Zeit zurück?

Das ewige Jagen nach einem noch größeren thrill ist es halt nicht, was ich im Segeln finde, eher die Ruhe, die Möglichkeit, jederzeit woanders hinschippern zu können, und mir dabei aussuchen zu können, ob es laut und partymässig, sophisticated und edel, oder eher ruhig, bodenständig, familiär und deutlich entspannter zugehen soll.



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